TOP 200 VON 1.280

Aus alt wurde neu.

Die Schiri-Kabinen sind fertig. Gemauert, gefliest und eingerichtet von 16 Menschen aus Druffel – nach Feierabend, am Wochenende und mitten in den Sommerferien.

Jetzt ist die Jury dran.Ende Oktober entscheidet das Würth-Gremium, welche zehn Projekte es ins Finale schaffen.
EIN DORF. EINE LIEBE. EIN VEREIN.
Der neue Aufenthaltsraum: Schreibtisch, Bank und großformatige Fliesen
Der alte Aufenthaltsraum der Schiedsrichterkabine vor dem Umbau.
Helferinnen & Helfer
16
Jahre alt
9–66
Stunden Ehrenamt
≈ 150
Bautage von Juni bis September
8
Projektvolumen
≈ 7.800 €
DAS URTEIL VOM SCHIRI

Erst Rot. Dann gut Pfiff.

Vor dem Umbau
„Rote Karte für unsere alten Kabinen.“
Bei der Bauabnahme
„Dank der Vereinshandwerker können wir Schiris uns hier wieder wohlfühlen. Von daher: Gut Pfiff – und gute neue Kabinen!“

Malte Beversdorff, Schiedsrichter der DSG

DER FILM ZUM PROJEKT · 2 MIN

1.143 Einwohner, 586 Mitglieder und eine Schiri-Kabine, die deutlich in die Jahre gekommen war. Unsere Schiris übernehmen Woche für Woche Verantwortung – und verdienen vernünftige Bedingungen. Deshalb haben wir angepackt.

DAS PROJEKT

Ohne Schiedsrichter kein Spiel.

Unser Vereinsheim ist Treffpunkt, Umkleide, Veranstaltungsort und ein Stück Heimat. Ein Bereich war aber deutlich in die Jahre gekommen: die Räume unserer Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. Die Ausstattung entsprach weder heutigen Anforderungen noch der Wertschätzung, die wir den Menschen entgegenbringen wollen, die Woche für Woche Verantwortung auf dem Platz übernehmen.

Im Rahmen der Würth-Vereinsheimwerker-Aktion haben wir daraus einen zeitgemäßen, funktionalen und wertschätzenden Schiedsrichterbereich gemacht – nicht möglichst groß oder neu, sondern mit dem, was schon da war, und mit gemeinsamer Kraft.

Was wir gemacht haben

  • Alte Einbauten und Boden entfernt
  • Neue Duschabtrennung gemauert
  • Fußbodenheizung verlegt
  • Estrich erneuert
  • Boden und Wände im Nassbereich gefliest
  • Übrige Wände gespachtelt und gestrichen
  • Sanitär installiert
  • Neue Möbel angeschafft, Siegerbild aufgehängt
  • Türen neu beschriftet

Wo es sinnvoll war, haben wir vorhandene Materialien und Bauteile weiterverwendet. Neu angeschafft wurde nur, was funktional, langlebig und für den Vereinsalltag gemacht ist.

Modernisieren statt neu bauen

Statt neu zu bauen, haben wir die bestehenden Räume erhalten, grundlegend überarbeitet und an heutige Bedürfnisse angepasst. Nachhaltig ist für uns auch, was Menschen langfristig für den Verein begeistert und zeigt, dass ihr Einsatz gesehen wird.

Gemeinschaft als Werkzeug

16 Helferinnen und Helfer zwischen 9 und 66 Jahren – Mitglieder, Eltern, Trainer und Vorstand – haben an 8 Bautagen zwischen Juni und September rund 150 Stunden angepackt. Wer nicht mauern oder fliesen konnte, hat organisiert, Material besorgt, versorgt oder dokumentiert.

Planung und kreative Lösungen

Die Bauphase fiel in die Sommerferien: spielfrei, aber mit Urlaubsplänen der Helfer und Lieferzeiten fürs Material. Nicht alles ließ sich exakt vorplanen – an vielen Stellen haben wir gemeinsam praktikable Lösungen gefunden.

Vom Bauprojekt zur Dorfgeschichte

Über Instagram, die WhatsApp-Community und persönliche Netzwerke konnte das ganze Dorf mitverfolgen – und mitmachen: mit Umfragen, Fotoaktionen, Kommentaren und dem Malwettbewerb.

DAS ERGEBNIS

Wir haben nicht nur in Wände, Böden und Ausstattung investiert – sondern in Wertschätzung, Gemeinschaft und die Zukunft unseres Vereins.

Das Projekt hat Generationen zusammengebracht, Wissen im Verein aktiviert und neue Menschen zum Mitmachen bewegt. Kinder haben erlebt, dass ihr Verein nicht einfach „da“ ist, sondern von Menschen getragen wird. Und unsere Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter bekommen ein sichtbares Zeichen des Respekts.

DAS BAUTAGEBUCH

Vom Ballpaket zur Bauabnahme

VEREINSHEIMWERKER-BAROMETER5 %
ETAPPE 1 / 10 · Sonntag, 5. Juli 2026

Top 200 – das Ballpaket ist da

Der Startschuss: Wir gehören zu den Top 200 der Würth Vereinsheimwerker – und das erste Paket ist schon angekommen. Über die neuen Bälle freuen sich vor allem unsere Nachwuchskicker.

DIE NÄCHSTE GENERATION

Ohne Schiri kein Spiel!

Die Kinder aus Druffel haben ihren Super-Schiri gemalt. Das Siegerbild hängt jetzt fest in der Kabine – keine Deko, sondern eine Botschaft an alle, die bei uns pfeifen. Mit angepackt haben die Jüngsten auch: Steine sägen, Mörtel reichen, mauern.

Danke, Druffel. Danke, Würth.

Möglich wurde das mit der Starthilfe der Würth-Vereinsheimwerker-Aktion, Eigenmitteln des Vereins sowie Sach- und Materialspenden – und mit rund 150 Stunden Ehrenamt. Besonders Tobias Kleibaumhüter und Thomas Wapelhorst haben an fast jedem Bautag mit angepackt. Danke an alle, die Werkzeug geliehen, Kuchen gebacken und Wochenenden geschenkt haben.

EIN DORF. EINE LIEBE. EIN VEREIN.