
Es gibt Spiele, die man mit einem Mann weniger besser spielt als vorher mit vollem Personal. Die Zweite hat am Sonntag in Rheda eins davon erwischt.
Erst alles verloren, dann alles umgedreht
Nach zwölf Minuten führte der VfL, in der 30. Minute sah Eddy Rot, kurz vor der Pause stand es 2:0. Wer an diesem Punkt nach Hause gefahren wäre, hätte niemandem einen Vorwurf machen müssen.
Nach dem Wechsel spielte dann aber eine andere Mannschaft, zu zehnt und mit mehr Ruhe als vorher zu elft. In der 53. Minute lief ein Konter, Niklas Witte machte das 2:1. Elf Minuten später traf Kilian zum 2:2, und das Spiel gehörte jetzt den Schwarz-Weißen. Trainer Thomas Trendelbernd fasste es aus Rheda so zusammen: "Druffel kontrolliert in Unterzahl die Partie."
Danach war noch eine knappe halbe Stunde zu spielen, und es blieb beim 2:2. Mehr gab dieser Sonntag nicht her. Weniger hätte es auch nicht sein müssen.
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Ein Punkt ist ein Punkt. Dieser hier fühlt sich an wie drei.



