
Wer sich an diesem Sonntag für einen der beiden Druffeler Plätze entschieden hatte, verpasste auf dem anderen einiges.
Die Erste: Gütersloh kommt kaum vors Tor
Nach gut einer Minute stand es 1:0. Strate bekam den zweiten Ball und zog aus 16 Metern ab. In der achten Minute köpfte Böttcher eine Ecke zum 2:0 ein, und danach hätte das Spiel früh entschieden sein können. Die Chancen dafür gab es reichlich: Eddy verlängerte auf Mark, der nicht richtig zum Abschluss kam; Sven lief allein auf das Tor zu und legte sich den Ball zu weit vor; Gianni bediente Mark, und der Torwart hielt.
Interessanter war, was auf der anderen Seite fehlte. Druffel war als Tabellenzweiter mit 21 Punkten nach Gütersloh gefahren, mit zwei Gegentoren aus acht Spielen und damit der besten Abwehr der Kreisliga B. Blau Weiß stand auf Platz 14. Im Ticker stehen für die Gastgeber über 90 Minuten ein Schuss neben das Tor und vier Ecken, aus denen nichts wurde. So ruhig ist es sonst nur im Wartezimmer kurz vor Feierabend: Man sitzt da und wartet, dass endlich etwas passiert, und dann passiert nichts.
Nach einer Stunde schickte Sven Eddy, und der lupfte den Ball über den Torwart zum 3:0. Eine Viertelstunde später sah ein Gütersloher Rot. Den Schluss bauten zwei Spieler unter sich auf: In der 86. Minute flankte Jukky, und Jens köpfte das 4:0. Zwei Minuten später flankte Jens, und Jukky köpfte das 5:0. Gleiche Szene, getauschte Rollen.
Nach neun Spielen steht die Erste bei 24 Punkten. Gegentore: weiterhin zwei, und beide fielen am ersten Spieltag beim 1:2 beim DSC Gütersloh. Seitdem hat die Erste acht Ligaspiele in Folge zu null gespielt.
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Die Zweite: Erst Killian, dann die Bank
An der Oaklane lag das erste Herbstlaub auf dem Rasen, bei zwölf Grad und einem Wind, der zwischendurch etwas Niesel über den Platz trieb. Neuenkirchen III kam mit vier Punkten aus zwei Spielen, ein ordentlicher Start in die Kreisliga C. Mitgenommen hat die Mannschaft am 3. Spieltag nichts.
Die erste Stunde gehörte Killian. Nach 22 Minuten traf er nach Vorlage von Noel, vier Minuten später legte Witte quer, und Killian schob zum 2:0 ein. Kurz nach der Pause machte er mit dem 3:0 den Hattrick perfekt, in einem Zeitraum von 28 Spielminuten.
Danach übernahm die Bank. Tano kam von dort und erhöhte auf 4:0, Marco vollendete nach Vorlage von Will zum 5:0. In der 85. Minute traf Dario bei seinem Comeback zum 6:0, und drei Minuten später staubte Tano noch zum 7:0 ab. Drei der letzten vier Tore schossen Spieler, die am Mittag noch auf der Ersatzbank gesessen hatten.
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Zwölf Tore an einem Mittag, und keins davon musste ein Druffeler Torwart aus dem Netz holen.
Der Sonntag auf zwei Plätzen
Die Zweite an der Oaklane, das erste Herbstlaub liegt schon auf dem Rasen





