
Es gibt kaum schönere Kulissen für einen Abschied als dreiundzwanzig Grad, strahlend blauen Himmel und einen frisch gemähten Platz an der Oaklane. Beim letzten Heimspiel der Saison am 30. Mai standen sich unsere Mädels in Grau und der Gast aus Eilmsen in Pink gegenüber, schüttelten Hände, stellten sich fürs Mannschaftsfoto auf und legten dann los, als gäbe es keine Tabelle.
Was die Tabelle nicht erzählt
Und ja, die Tabelle. Die liest sich am Saisonende nüchtern, und auch zum Abschluss am 10. Juni beim SC Wiedenbrück sprang kein Happy End heraus. Aber wer diese Mannschaft über die Saison erlebt hat, weiß: Die Tabelle erzählt nur die halbe und bei Weitem langweiligere Hälfte der Geschichte. Über den Bock, den die Mädels Woche für Woche hatten, über das Lachen auf dem Platz und neben der Linie, steht da kein einziges Wort. Zum Spiel: SV Eilmsen zu Gast an der Oaklane und zum letzten Saisonspiel in Wiedenbrück.
Ein Projekt, das sich gelohnt hat
Dass es diese Mannschaft überhaupt gab, war keine Selbstverständlichkeit: ein Team, das fußballbegeisterte Mädels aus der Region zusammenbrachte und ihnen eine gemeinsame Saison gab. Umso schwerer wiegt, dass es dieses Team in der kommenden Saison so nicht mehr geben wird. Schade ist das, ohne Frage. Aber es war ein richtig gutes Projekt, mit einer Mannschaftsstimmung, die man sich nicht backen kann.
Danke, Mädels
Bleibt das, was am Ende wirklich zählt: ein großes Dankeschön. An jede einzelne Spielerin, für eine Saison voller Einsatz, Zusammenhalt und guter Laune. Und an die beiden Trainerinnen Sonja Trendelberndt und Jutta Rosenthal, die die Mädels mit viel Herzblut durch das Jahr begleitet haben. Es war uns eine Freude. Macht weiter, wo und mit wem auch immer ihr nächstes Jahr kickt, der Ball wartet schon.




